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Von: peer am 09. Mai 2008 keine Kommentare
Der Journalist Erwin Koch berichtet auf Die Presse.com von einer Woche auf den Malediven, die er lieber zum Recherchieren und Interviewen von Oppositionellen und Angehörigen von Opfern des Regimes als zum Auspannen und Tauchen nutzte.
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Von: Savifa am 08. Mai 2008 keine Kommentare
Der Weg nach Indien beginnt in Heidelberg: Das Südasien-Institut der Universität Heidelberg und der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) laden ein zum Indientag vom 6. – 7. Juni 2008
„Indien gewinnt für Deutschland zunehmend an Bedeutung – und das nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in der Wissenschaft,“ erklärt Prof. Gita Dharampal-Frick, Geschäftsführende Direktorin des Südasien-Instituts. Das sieht auch die Politik so: Bundesforschungsministerin Annette Schavan wünscht sich „mehr Nachwuchs mit Indien-Kompetenz“ - und hat dazu ein 4,3-Millionen-Euro schweres Maßnahmenbündel geschnürt.
„A New Passage to India“ – so lautet die Programminitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die für Schüler, Studierende und Forschende den Weg nach Indien weist. Der Startschuss fällt am 6. und 7. Juni 2008 mit dem Indientag in Heidelberg, zu dem das Südasien-Institut der Universität Heidelberg (SAI) und der DAAD gemeinsam einladen.
Der feierliche Auftakt zur Veranstaltung findet am Freitag, den 6. Juni 2008 um 19 Uhr im Zeughaus des Marstallhofs in Heidelberg statt. Namhafte Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft erörtern in einer Podiumsdiskussion das Thema „Bildung und Wissen – entscheidende Rohstoffe für die Zukunft?“. Den kulturellen Abschluss bildet eine Aufführung mit klassischem indischen Tanz.
Am Samstag, den 7. Juni 2008 können sich die Besucher des Indientags über den ganzen Tag verteilt umfassend in Vorträgen, Workshops und an Informationsständen über Studiums-, Praktikums- und Arbeitsmöglichkeiten in Indien informieren. Das Angebot reicht von einem Vortrag über „Indiens Stellung in der Welt“ (Prof. Dietmar Rothermund, Heidelberg), über eine Lesung mit Kiran Nagarkar, indischer Autor des Bestsellers „Gottes kleiner Krieger“, bis hin zu Studienmöglichkeiten am SAI und Fördermöglichkeiten durch den DAAD. Wer möchte, kann seine Indientauglichkeit in Hindi- und Bengali-Schnupperkursen, Bollywood-Tanz zum Mitmachen oder Live-Kricketspiel auf die Probe stellen und im Vorfeld beim DAAD-Quiz „A Taste of India“ mitmachen; Teilnahmeschluss für die Preisverlosung ist am 15. Mai 2008, als Hauptgewinn winkt ein Praktikum beim DAAD-Büro in New Delhi.
Der Eintritt an beiden Veranstaltungstagen ist frei. Um Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung am 6. Juni 2008 wird gebeten (info@sai.uni-heidelberg.de).
Kontakt + Interviewwünsche
Angela Michel
Südasien-Institut
Geschäftsführung
Im Neuenheimer Feld 330
D-69120 Heidelberg
Phone: +49 / 6221 / 548900
Fax: +49 / 6221 / 544998
Mail: amichel@sai.uni-heidelberg.de
www.sai.uni-heidelberg.de
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Von: Savifa am 07. Mai 2008 keine Kommentare
Website der Woche von savifa
Die Meena oder auch Mina sind die größte ethnische Gruppe im indischen Bundesstaat Rajasthan. Hauptsächlich sind sie im Osten des Landes angesiedelt. Der Name dieser Ethnie leitet sich vom Sanskrit-Wort für Fisch ab, weil die Meenas selbst beanspruchen, dass ihre Wurzeln auf die Fisch-Inkarnation von Vishnu zurückzuführen sind.
Bekannt ist diese Bevölkerungsgruppe, die während der britischen Kolonialherrschaft als 'criminal tribe' galt, durch die Malerei ihrer Frauen, mit der Häuserwände, Böden und Alltagsgegenstände verziert werden. Mittlerweile hat sich diese Form des Kunsthandwerks auch als Kunstform etabliert.
Die Internetseite Creativity of Meenas informiert u.a. über den historischen Hintergrund dieser Bevölkerungsgruppe, die heutzutage auch in Madhya Pradesh anzutreffen ist. Ein anderer Bereich befasst sich mit dem Thema Mandana als Kunstform. Gezeigt und erläutert werden auch ausgewählte Beispiele dieser Kunst, die bei Ausstellungen in ganz Indien zu sehen waren.
Von: peer am 06. Mai 2008 keine Kommentare
Kategorie: Nachrichten Archiv
Laut einem Bericht von msnbc rüstet die US-Armee ihre Truppen in Afghanistan mit tragbaren Lügendedektoren (Preliminary Credibility Assessment Screening System - PCASS) aus. Die Geräte sollen in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, um Verdächtige zu verhören, Zeugen zu befragen und den Zugang zu sicherheitsrelevanten Einrichtungen wie Kasernen zu regeln.
Das PCASS filtert die Ergebnisse von rund 20 Testfragen nach einem Alogarithmus und wertet das Ergebnis zum Ende mit Ampelfarben. Die Farbe Rot steht für "Person lügt", Grün für "sagt die Wahrheit" und Gelb für "Ergebnis unsicher". Die Fragen können in Englisch, Farsi und Paschtu gestellt werden.
Kritiker warnen vor dem Einsatz der rund 7.500 US-Dollar teuren Geräte, deren Trefferquote erheblich ungenauer als bei den von der Justiz in vielen US-Staaten eingesätzen Geräten ist. Bei der dritten Testphase, die an der John Hopkins University durchgeführt wurde, wurden rund 86 Prozent der Lügner identifiziert - aber 50 Prozent der Antworten von Testpersonen, welche die 20 Testfragen richtig beantworteten, als "unsicher" kategorisiert.
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Von: urmila am 03. Mai 2008 keine Kommentare
Die GTZ hat 2006 im Themenbereich Migration und Entwicklung eine Studie über die afghanische Diaspora in Deutschland und ihre Beteiligung an der Entwicklung Afghanistans herausgebracht. Sie ist online als pdf herunterzuladen.
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Diaspora
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Von: urmila am 02. Mai 2008 keine Kommentare
Kategorie: Rezensionen Archiv
In "The World Unseen" erzählt die britische Autorin Shanim Sarif die Geschicht von zwei indischen Frauen in Südafrika Anfang der 1950er Jahre. Sarif zeigt dabei, wie Apartheid, Patriarchat und Homophobie zusammen wirken und die Rechte der Einzelnen massiv einschränken.
Von: Savifa am 30. April 2008 keine Kommentare
Website der Woche von Savifa
Das Nepal Election Portal ist ein unabhängiges Internetportal, welches von der Democracy and Election Alliance Nepal betrieben wird. Die Internetseite steht zweisprachig in Nepali und Englisch zur Verfügung.
Im April dieses Jahres richteten sich die Augen der Weltöffentlichkeit auf Nepal, da nach langer Zeit freie und demokratische Wahlen anstanden. Nach Jahren des Bürgerkriegs und einer autoritären Herrschaft des Königs wurde mit Spannung insbesondere das Abschneiden der Maoisten erwartet.
Entgegen der Wahlprognosen führte der Urnengang zu einem
Machtwechsel in Nepal. Die Maoisten konnten landesweit fast die Hälfte der zu vergebenen Sitze in der Verfassungsgebenden Versammlung erringen. Die Sozialdemokraten Nepals und der Nepali Congress blieben weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurück.
Das Internetportal Nepal Election Portal bietet einen guten Einstieg, um sich über die Wahlen vom April 2008 und die aktuellen politischen Entwicklungen in Nepal zu informieren. Zum Angebot des Portals gehören auch eine Übersicht zur nepalesischen Parteienlandschaft sowie eine Darstellung der historischen Entwicklung Nepals seit dem 18. Jahrhundert. Auch das nepalesische Wahlrecht wird auf einer Unterseite ausführlich vorgestellt.
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Nepal
Wahlen
Politik
Website
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Von: peer am 27. April 2008 keine Kommentare
Die Website Groundviews bietet mit ihrem Blog vielseitige Hintergrundinformationen, Kommentare und Nachrichten zu den Themen Menschenrechte, Frieden, Pressefreiheit und Demokratie. Rund 50 Autoren beteiliegen sich bisher an dem Projekt, das verschiedensten Standpunkten Raum einräumt. Die Beiträge unterscheiden sich bisweilen stark in Form, Länge und Qualität - sind aber meistens sehr lesenswert. Video-Interviews runden das Angebot im Blog ab.
Im Dezember 2007 wurde das Projekt für sein Blog mit dem Excellence in New Communications Award der Society for New Communications Research ausgezeichnet.
Groundviews gewährt einen guten Einblick in die Gedanken jener Menschen, die eine friedliche Konfliktlösung und politische Reformen in Sri Lanka wollen. Viele der AutorInnen engagieren sich auch beruflich in der Konfliktbearbeitung, andere arbeiten als JournalistInnen, wieder andere sind JuristInnen oder MitarbeiterInnen lokaler Nicht-Regierungs-Organisationen oder arbeiten im Bildungs- und Forschungsbereich. Sie stammen aus verschiedenen Ethnien, folgen unterschiedlichen Religionen und Parteien.
Das "Graswurzel-Journalismus"-Projekt stellt ein erfolgreiches Praxisbeispiel der vom norwegischen Friedens- und Konfliktforscher Johan Galtung entwickelten Idee des Friedensjournalismus dar.
Es wurde von 2005 bis 2006 vom Centre for Policy Alternatives (CPA) mit Unterstützung der Canadian International Development Agency (CIDA) und der Australian Agency for International Development (AusAID) gefördert und arbeitet seitdem unabhängig und ohne finanzielle Unterstützung.
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Konfliktbearbeitung
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Dies ist der Blog von suedasien.info, dem Informationsportal zu Südasien. In Ergänzung zu den ausführlichen und redaktionell bearbeiteten Analysen auf suedasien.info gibt dieser Blog den Raum für kurze subjektive Eindrücke aus und zu Südasien. Die einzelnen (namentlich gekennzeichneten) Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion und des Herausgebers.
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