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Report zur Einflussnahme auf die EU-Indien Freihandels-Verhandlungen

Von: peer am 03. September 2010 keine Kommentare

Kategorie: Hinweise Archiv

Corporate Europe Observatory und India FDI Watch haben am 1. September 2010 den  Report "Trade Invaders. How big business is driving the EU-India free trade negotiations" veröffentlicht.

Es geht in dem 44-seitigen Report um den Einfluss von Konzernen auf die EU-Indien Freihandels-Verhandlungen - unter anderem in den Bereichen Einzelhandel/ Supermärkte, geistige Eigentumsrechte/ Medikamente, Zölle und Arbeitsrechte.

Direkter Link zum Download des pdf (2,54MB).

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EU Indien Freihandel Wirtschaft Globalisierung .

Migration und ihre Grenzen. Asien als Perspektive

Von: eric am 26. August 2010 keine Kommentare

Kategorie: Hinweise Archiv

Bei hiesigen Diskussionen um vermeintliche "Parallelgesellschaften" und "Kopftuchmädchen", aber auch jenen über die "Festung Europa" und die Bekämpfung "illegaler Migration" wird in der Regel ausgeblendet, dass Migration nicht nur westliche Industrienationen zum Ziel hat, sondern auch und vor allem in anderen Weltregionen stattfindet.

So auch in Asien, wo die Zahl der nach UN-Statistik als "Migranten" kategorisierten Menschen auf 53 Millionen geschätzt wird - ein Drittel aller MigrantInnen weltweit. Indien z.B. gehört mit sechs Millionen MigrantInnen zu den zehn größten Aufnahmeländern, und Länder wie Südkorea - über Jahrzehnte hinweg eher von Emigration betroffen - erleben seit den 1980er Jahren, wie bislang kulturell relativ homogene Gesellschaften durch Zuwanderung ihr Gesicht verändern.

Wie asiatische Gesellschaften Migration - Zuwanderung wie Abwanderung - begegnen, welche Antworten ihre Regierungen suchen, welche Erfahrungen die MigrantInnen selbst machen und welche Netzwerke und Strategien sie in der Fremde entwickeln - dies wird Thema des Workshops "Migration und ihre Grenzen: Asien als Perspektive?" sein. Ziel ist es dabei, durch den Blick über den europäischen Tellerrand, gängige Antworten zum Thema Migration zu irritieren und neue Perspektiven zu gewinnen.

Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert vom Korea-Verband und dem Südasien-Informationsnetz und findet statt am 17. und 18. September 2010 im BBZ Clara Sahlberg in Berlin-Wannsee. Weitere Informationen zum Programm und Hinweise zur Anmeldung finden sich in der Ankündigung .

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SRK dreht Don 2 in Berlin und sucht Komparsen

Von: Nico am 25. August 2010 keine Kommentare

Kategorie: Nachrichten Archiv

Shah Rukh Khan scheint Gefallen an Berlin gefunden zu haben. Nach einem Bericht des Tagesspiegel sollen im September die Dreharbeiten zu Don 2 in der deutschen Hauptstadt starten. Allerdings soll Berlin dabei als Surrogat für Moskau dienen. Der Tageszeitung The Hindu zufolge sind rund 50 Drehtage eingeplant. Außerdem erhält der Film rund 550.000 Euro Filmförderung durch die Medienboard GmbH Berlin-Brandenburg.

Die Agentur Filmgesichter sucht dafür Komparsen im Alter von 25 bis 55 Jahren.

Ein erstes Casting fand gestern statt, weitere Castingtermine sind Freitag, 27. August, 14 Uhr bis 17 Uhr und Mittwoch, 1. September, 14 Uhr bis 17 Uhr.

Ort:
Agentur Filmgesichter
Thomasiusstrasse 26/27
10557 Berlin-Tiergarten (S-Bahn Bellevue)

weitere Infos

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Terroristenjagd statt Flutopferhilfe

Von: urmila am 22. August 2010 1 Kommentar

Kategorie: Meinung Archiv

Die taz berichtet, dass die pakistanische Regierung unterbinden will, dass verbotene Stiftungen Hilfe leisten.

"Wir werden die Mitglieder von verbotenen Organisationen festnehmen, die Spenden einsammeln und werden sie unter dem Anti-Terror-Gesetz vor Gericht stellen", sagte Malik. "Wir dürfen nicht erlauben, dass Terroristen von dieser Katastrophe profitieren", sagte auch Pakistans Außenminister bei einer Sitzung der UN-Vollversammlung . 

Ob das eine gute Terrorprävention ist, wenn die staatlichen Mittel fürTerroristenjagd genutzt werden und tatkräftig helfenden Organisationen das Helfen untersagt wird? Der Ansatz müsste doch sein, mehr zu helfen als die verbotenenen Organisationen.

 

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Informationen zur Flut in Pakistan

Von: maria am 19. August 2010 keine Kommentare

Kategorie: Hinweise Archiv

Pakistan floods: ICT4Peace Foundation sets up crisis information wiki

As noted on Wikipedia, the Pakistan floods began in July 2010 after record heavy monsoon rains. The Khyber Pakhtunkhwa province of Pakistan was worst affected. At least 1,600 people were killed, thousands were rendered homeless, and more than fourteen million people were affected. Estimates from rescue-service-officials suggest the death-toll may reach 3,000 victims. According to a recent estimate of the United Nations, the number of people suffering from these massive floods in Pakistan exceeds 20 million, which is more than the combined total of the 2004 Indian Ocean tsunami, the 2005 Kashmir earthquake and the 2010 Haiti earthquake. The disaster also did major harm to struggling Pakistani economy due to extensive damage to infrastructure and crops.

The ICT4Peace Foundation created and will curate a wiki that already connects to over 100 vital data points and key information sources regarding this crisis.

Please visit http://wiki.ict4peace.org/Pakistan-Floods

This wiki features, inter alia, a comprehensive collection of links to satellite imagery and GIS information from Google and elsewhere, on the ground information, a collection of videos showing the devastation and links to a number of other vital news & information aggregation portals.

by Daniel Stauffacher  

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Pakistan Flut .

Spendenlinks zur Flutkatastrophe in Pakistan

Von: peer am 15. August 2010 keine Kommentare

Kategorie: Meinung Archiv

Nach derzeitigen Schätzungen sind rund 20 Mio. Menschen von der Hochwasserkatastrophe in Pakistan direkt betroffen. Rund sechs Millionen Menschen brauchen dringend Nahrung, Wasser, medizinische Versorgung und eine Notunterkunft. Doch die private Spendenbereitschaft in Deutschland und andernorts hält sich leider bislang in Grenzen. Ich kann verstehen, dass das Image Pakistans aufgrund vieler Probleme derzeit nicht das Beste sein mag. Doch das sollte jetzt in den Hintergrund treten - zumal kaum einer der Betroffenen etwas damit zutun haben dürfte. Ich finde es falsch und verachtend, wenn die Flutopfer jetzt den Preis für die Taten Anderer bezahlen sollen.

Zahlreiche Hilfsorganisationen rufen derzeit zu Spenden für die Opfer der Flut in Pakistan auf. Wer Geld geben möchte, kann seine Spende mit dem Stichwort "Pakistan" oder "Fluthilfe Pakistan" versehen. Dann ist die Spende zweckgebunden, darf also nur in Pakistan oder, im zweiten Fall noch konkreter, für die Flutopfer verwendet werden. Hilfsorganisationen bevorzugen jedoch häufig zweckungebundene Spenden, um die Gelder flexibler einsetzen zu können. Mir leuchtet diese Argumentation durchaus ein. Ich finde es in Ordnung, wenn meine Spende gegebenfalls auch Menschen andernorts hilft.

Anbei eine Auswahl von Hilforganisationen:

Aktion Deutschland hilft (action medeor, ADRA Deutschland, Arbeiter-Samariter-Bund, Arbeiterwohlfahrt International, CARE Deutschland-Luxemburg, HELP-Hilfe zur Selbsthilfe, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Paritätischer Wohlfahrtsverband, World Vision Deutschland): Spendenkonto 102030; BLZ 37020500, Sozialbank Köln. Spenden-Hotline: 0900-55102030 (gebührenfrei aus dem dt. Festnetz); Online-Spenden hier

Ärzte ohne Grenzen: Spendenkonto 97097; Bank für Sozialwirtschaft; BLZ 37020500; Online-Spenden hier

Caritas International: Spendenkonto 202; Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe; BLZ 66020500; Online-Spenden hier

Deutsches Rotes Kreuz: Spendenkonto 414141; Bank für Sozialwirtschaft; BLZ 37020500; Online-Spenden hier

Deutsche Welthungerhilfe e.V.: Kontonummer 1115; Sparkasse Köln-Bonn, BLZ 37050198; Online-Spenden hier

Diakonie Katastrophenhilfe: Kontonummer 502707; Postbank Stuttgart; BLZ 60010070. Die Diakonie nimmt Spenden auch per SMS entgegen: Wer diesen Weg nutzen möchte, sendet eine SMS mit dem Stichwort NOT an die Nummer 81190. Das kostet fünf Euro zuzüglich die übliche SMS-Gebühr. 4,83 Euro davon gehen an die Nothelfer; Online-Spenden hier

medico international: Kontonummer. 1800; Frankfurter Sparkasse; BLZ 50050201; Online-Spenden hier

Oxfam: Spendenkonto 131313; Bank für Sozialwirtschaft Köln; BLZ 37020500; Online-Spenden hier

Save the Children: Spendenkonto 929; Bank für Sozialwirtschaft Berlin; BLZ 10020500; Online-Spenden hier

Das World Food Programme der Vereinten Nationen erbittet Spenden per Online-Formular hier

 

 

 

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Bestattung oder Einäscherung

Von: urmila am 11. August 2010 keine Kommentare

Kategorie: Meinung Archiv

Die taz berlin hat darüber berichtet, dass in Zukunft Muslime in Berlin ohne Sarg bestattet werden können. Der Artikel geht darauf ein, dass andere Religionsgruppen ihre spezifischen Zeremonien nicht ausführen dürften. Zu Hindus schreibt die taz:

"Das ist auch der Grund, warum das Bestattungsgesetz lediglich für eine einzige religiöse Gemeinschaft geändert wird und nicht die Wünsche anderer Zuwanderer berücksichtigt. Etwa die der Hindus: Ihre Totenzeremonie schreibe ebenfalls ein Leichentuch vor, erläutert Somashekar Reddy von der Indischen Solidaritätsaktion. So würde die Gesetzesänderung ihren Wünschen eigentlich entgegenkommen, wäre das Leichentuch nicht an die zwei muslimischen Friedhöfe in der Stadt gebunden. Dort bestatten Hindus die Toten nicht."

Ich dachte bisher immer, dass für Hindus Einäscherung die Standard-Zeremonie ist. Wie weit ist Bestattung unter Hindus verbreitet?

 

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Inder/innen lassen sich von Brit/innen nicht beindrucken

Von: urmila am 30. Juli 2010 keine Kommentare

Kategorie: Hinweise Archiv

In der taz berichtet Sven Hansen, dass der britische Premier mit einer hochkarätigen Delegation versucht, um gute Beziehungen zu Indien wirbt. Und dabei auf wenig Gegenliebe stösst.

 

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