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Von: peer am 08. Februar 2010 keine Kommentare
Am 13. und 14. November vergangenen Jahres fand ein von der Heinrich-Böll-Stiftung, Centad, Intercultural Resources (ICR), Focus on the Global South sowie WIDE organisierter Workshop in Neu-Delhi zum Themenkomplex "Free Trade Policies and Impact on Sustainable Development, Social and Gender Justice" statt. Die einzelnen Beiträge und der Workshop-Report sind seit Kurzem nun auch online abrufbar.
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Von: peer am 14. Januar 2010 keine Kommentare
Kategorie: Impressionen Archiv
In diesem Jahr soll Hammad Khans Film "Slackistan" in die Kinos kommen. Laut der Kurzbeschreibung auf der offiziellen Website zum Film und dem dort verlinkten Teaser dürfte "Slackistan" eine andere Sichtweise auf den Alltag in Pakistan werfen - wenn auch eher nur aus der Sicht der noch kleinen städtischen Oberschicht:
Welcome to Islamabad, Pakistan. The city that always sleeps...
A group of twenty-something friends hang out in the rich neighbourhoods of the federal capital city aka ‘Isloo'. Hasan flirts with both filmmaking dreams, as well as secret crush Aisha. But a daily routine of cruising around town with his cocky, status-obsessed buddy Sherry could keep Hasan from escaping the existential bubble he is trapped in.
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Von: Fritzi am 03. Januar 2010 2 Kommentare
"Wer einer Kuh Gutes tut, wird belohnt und im nächsten Leben als Kuh geboren. Wer hingegen eine Kuh quält, wird in der Hölle landen." Das ist, was fromme Hindus über Kühe glauben. Für sie sind diese Tiere "Treppen zum Himmel" und "Mütter der Menschen und des Universums". Weshalb die Kuh in Indien so verehrt wird, wie sie zum Spielball der (rechten) Politik wurde und wie es ihr im realen Leben geht, nämlich miserabel, davon erzählt das erste deutschsprachige Buch zum Thema. Dazu gibt es Abstecher zur Kuhverehrung in anderen Kulturen (Ägypter, Kelten, Griechen usw.). Auszüge aus den vedischen Schriften und Pahari-Malereien aus Nordindien aus dem Zürcher Rietberg-Museum runden das Buch "Die heilige Kuh – Eine kleine indische Kulturgeschichte" ab.
Mehr Details erfährt man auf der Webseite des Autors: Peter Jaeggi
Peter Jaeggi, «Die heilige Kuh – Eine kleine indische Kulturgeschichte»,120 S., 4farbig, 38 Fotos, 15 Pahari-Illustrationen, ISBN 978-3-7228-0753-9,Paulusverlag Fribourg, CHF 39.- / € 25.-
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Indien
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Von: peer am 23. Dezember 2009 1 Kommentar
Das Südasienbüro Bonn e.V. bietet zum am 11.12.2009 erschienenen "Südasien"-Heft 4/2009 mit dem Titelthema "Ansichten Pakistans. Religion - Macht - Gesellschaft" eine ebenso lesenswerte Beilage: "Entwicklungszusammenarbeit mit Indien: Plädoyer für ein substanzielles deutsches Engagement." Die Analyse wurde von Dr. Michael Holländer und Ralf Tepel erstellt und umfasst 20 Seiten. Sie steht zudem als pdf zum Download bereit.
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Von: urmila am 20. Dezember 2009 keine Kommentare
Georg Blume schreibt jetzt regelmäßig in der taz über Indien. Und mein Unbehagen nimmt dabei weiter zu:
Vor kurzem veröffentlichte er einen Artikel über den Klimawandel . Als Aufhänger für den Artikel nimmt er Nisa Singh, eine Bäuerin in Haryana. Und ihr schreibt er alle rassifizierten Gender-Stereotype zu, die er finden kann: sie ist still, schön, scheu, lacht, unwissend, Analphabetin, denkt sich nichts, etc. Die Männer hingegen trinken Tee, quatschen und arbeiten nicht. Sie sind nicht so unwissend wie die Frauen, aber auch nicht so wissend wie 'wir': "Mewa Singh erfasst die Gründe nicht im Einzelnen. Er weiß nicht, was die Wissenschaft ausgerechnet hat"
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Postkolonial
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Von: peer am 06. Dezember 2009 keine Kommentare
Die Website Afghanistan Conflict Monitor ist Teil des Human Security Report Project. Das Team an der Simon Frazer Universität im kanadischen Vancouver wertet rund 1.500 Medien aus und veröffentlicht nahezu täglich Nachrichten und Analysen auf ihrer Webseite. Ein kostenloser E-Mail-Newsletter und ein News-Feed runden das Angebot ab.
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Von: peer am 01. Dezember 2009 keine Kommentare
Anlässlich des 25. Jahrestages des größten Unfalls der Industriegeschichte rufen die Hochschulgruppen von FU und TU sowie die Indien-Kogruppe von Amnesty International zur Beteiligung an einer Mahnwache in Berlin auf. Mit ihr sollen die amerikanische Firma Dow Chemical und die indische Regierung an ihre Verantwortung erinnert werden, endlich für die Dekontamination des Fabrikgeländes, die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser und die Entschädigung der Opfer zu sorgen. Bei dieser Gelegenheit werden auch die aus ganz Deutschland eingesandten Petitionslisten der Botschaft übergeben.
Die neunstündige Mahnwache findet statt am:
Mittwoch, 2. Dezember 2009
12:00 - 15:30 Uhr: Brandenburger Tor (Pariser Platz)
15:30 - 21:00 Uhr: Indische Botschaft (Tiergartenstraße 17)
Weitere Informationen zur Bhopal-Kampagne von Amnesty International.
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Von: peer am 29. November 2009 keine Kommentare
Kategorie: Nachrichten Archiv
In Kürze wird US-Präsident Barack Obama seine neuen Afghanistanstrategien erläutern. Passend dazu schildert der heute (beziehungsweise eigentlich erst morgen am 30. November 2009) vom US-Senatsausschuss für Auswärtige Beziehungen unter Leitung des demokratischen Senators und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten John F. Kerry veröffentlichter Bericht , warum im Dezember 2001 Osama bin Laden sowie weiteren Al-Qaida-Führungspersonen ihre Flucht aus dem Tora Bora-Höhlenkomplex gelingen konnte.
Der Senats-Bericht versucht, die Ursachen und Folgen dessen zu interpretieren, wobei er den Handlungsweisen der Bush-Administration und den verantwortlichen Militärs des Centcom-Regionalkommandos die Hauptschuld zuweist.
Ein paar Auszüge aus dem Report "TORA BORA REVISITED: HOW WE FAILED TO GET BIN LADEN AND WHY IT MATTERS TODAY":
"Fewer than 100 American commandos were on the scene with their Afghan allies and calls for reinforcements to launch an assault were rejected. Requests were also turned down for U.S. troops to block the mountain paths leading to sanctuary a few miles away in Pakistan. The vast array of American military power, from sniper teams to the most mobile divisions of the Marine Corps and the Army, was kept on the sidelines. Instead, the U.S. command chose to rely on airstrikes and untrained Afghan militias to attack bin Laden and on Pakistan's loosely organized Frontier Corps to seal his escape routes. On or around December 16, two days after writing his will, bin Laden and an entourage of bodyguards walked unmolested out of Tora Bora and disappeared into Pakistan's unregulated tribal area." (Seite 2)
"The CIA’s Berntsen had requested a battalion of Rangers, about 800 soldiers, and been turned down by CentCom. A battalion would have been a substantial increase in the U.S. presence, but it probably would not have been enough to both assault the stronghold from the north and block the exits on the south. Krause estimated that as few as 500 troops could have carried out the initial northern assault, with reinforcements arriving over the course of the battle. At least twice as many troops would have been required to execute the blocking mission on the southern, eastern and western reaches of Tora Bora. Krause proposed spreading about 1,500 troops to capture or kill anyone trying to flee. O’Hanlon estimated that closing off escape routes to Pakistan would have required 1,000 to 3,000 American troops. In all, an initial force of roughly 2,000 to 3,000 troops would have been sufficient to begin the blockand-sweep mission, with reinforcements following as time and circumstances allowed." (Seite 16f)
"Ironically, one of the guiding principles of the Afghan model was to avoid immersing the United States in a protracted insurgency by sending in too many troops and stirring up anti-American sentiment. In the end, the unwillingness to bend the operational plan to deploy the troops required to take advantage of solid intelligence and unique circumstances to kill or capture bin Laden paved the way for exactly what we had hoped to avoid-a protracted insurgency that has cost more lives than anyone estimates would have been lost in a full-blown assault on Tora Bora. Further, the dangerous contagion of rising violence and instability in Afghanistan has spread to Pakistan, a nuclear-armed ally of the United States which is now wracked by deadly terrorist bombings as it conducts ts own costly military campaign against a domestic, Taliban-related insurgency." (Seite 19)
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