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Von: urmila am 08. März 2008 keine Kommentare
Die taz berichtet in einer Glosse über die Widersprüche der Politik der Freien Universität Berlin in Bezug auf Indien. Zum einen wird mit viel Tamtam in Delhi eine Repräsentanz eröffnet und der FU-Präsident Lenz verkündet:
Indien ist ein technologisch und wissenschaftlich hoch entwickeltes Land, mit dessen wissenschaftlichen Einrichtungen wir auf gleicher Augenhöhe zusammenarbeiten können. Wir freuen uns auf einen vielversprechenden Wissenschaftsaustausch. Ich empfehle deshalb deutschen Studentinnen und Studenten ausdrücklich, ein Auslandssemester in Indien zu absolvieren.
Zum anderen wird derweil die Indologie in Berlin geschlossen (siehe auch Artikel auf der Hauptseite ).
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Von: urmila am 23. Februar 2008 keine Kommentare
Heute vormittag hat Radio Eins mal wieder kräftig dran mitgewirkt, Vorurteile über Indien zu bestärken. Der Profi Benecke hat seine Praktikantin Eindrücke aus Mumbai schildern lassen, in denen es nur so von seltsamen Indern, Kühen und Hunden wimmelte. Aber das Essen soll gut sein.
Den Beitrag kann man auch downloaden .
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Von: kathleen am 15. Februar 2008 1 Kommentar
Im Grunde genommen erzählt der Animationsfilm Sita sings the Blues die mythologische Geschichte von Sita und Rama, die Ramayana . Rama, der Ehemann von Sita, wird verbannt. Sita wird von Ravana, dem König von Lanka, entführt. Hanuman macht sich in Ramas Auftrag auf den Weg Sita zu finden und will sie zu Rama zurück bringen. Rama kämpft gegen Ravana und tötet eine Menge Dämonen. Sita macht die Feuerprobe und beweist ihre Reinheit... und dennoch vertraut ihr der Angebetete nicht und verbannt sie erneut.
Copyright Nina Paley 2008
In Nina Paleys Film spielt jedoch Sita die Hauptrolle. Sie singt den Blues und macht damit aus der traditionellen Geschichte (die den Gott Rama im Zentrum sieht) ihre eigene Geschichte: eine "Sitayana". Und Sitas Geschichte wird bei Paley die vieler verlassener Frauen, unter anderem die eigene...
Sita sings the Blues ist eine irrwitzig bunte Geschichte, die das Kinopublikum mit immer neuen Animationsstilen verwirrt und verwöhnt. Die Lieder, die Sita singt, wurden von Annette Hanshaw aufgenommen -- einer amerikanischen Sängerin der 1920er und 30er Jahre --, wodurch Paley auf angenehmste Art vermeidet in eine exotisierende Hindu-Folklore zu verfallen. Drei Scherenschnitte, die sich mit der Mythologie nur leidlich auskennen, leiten die Zuschauerinnen und Zuschauer von einer Szene zur nächsten und der Gott Rama... kommt nicht gut weg.
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Von: urmila am 12. Januar 2008 keine Kommentare
Es ist viel seit Anfang November passiert in Pakistan. Der Aufnahmezustand wurde aufgehoben , Benazir Bhutto hat einen Anschlag überlebt und wurde bei einem anderen ermordet, Gewalt und Unsicherheit bestimmt das Land. Mehr dazu hier
Und trotzdem sind auch noch die Eindrücke vom Anfang des Ausnahmezustands interessant. Die Schriftstellerin Kyla Pasha hat Anfang November einen Augenzeuginnenbericht über die brutale Niederschlagung des Protests im Lahorer gericht im SAJAforum veröffentlicht.
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