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Von: Nico am 30. Januar 2012 keine Kommentare
Kategorie: Nachrichten Archiv
Der Destriktgerichtshof in Delhi hat Ende November 2011 ein interessantes Urteil in einem Plagiatsprozess gegen mehrere Forscher_innen aus den Niederlanden und einen internationalen Wissenschaftsverlag gefällt.
Das Gericht sprach Ajai Sahni , geschäftsführender Direktor des Institute for Conflict Management und des South Asia Terrorism Portal , eine Entschädigung in Höhe von 5 Lakh indischen Rupies (500.000 INR = rund 10.000 USD) zu.
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Von: Nico am 27. Januar 2012 keine Kommentare
Der Dokumentarfilmer Ashvin Kumar hat seinen neusten Film "Inshallah Kashmir: Living Terror" auf Videoportalen wie youtube und vimeo veröffentlicht, um auf diesem Wege die indischen Zensurbehörden zu umgehen:
This is a compilation of live interviews. The statements of the interviewee are completely their own. The explicit nature of the content may affect the viewer's sensibility and therefore viewer discretion is advised. Please proceed to click only if you wish to watch the contents. The viewer shall be fully responsible for the access to and viewing this content.
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Von: peer am 19. Januar 2012 keine Kommentare
Der preisgekrönte Dokumentarfilm 'Generation Kunduz' von Martin Gerner erzählt die Geschichte von fünf jungen Afghanen und Afghaninnen in der Stadt des verheerenden Luftangriffs vom September 2009. Gedreht ohne jegliches "embed" beim ISAF-Militär liefert der 80- minütige Film Einblicke in die Seelenlage einer jungen Generation, die zwischen Taliban und ausländischem Militär aufwächst und sich nach einer offenen Gesellschaft sehnt. Geschichten so bedrückend wie Mut machend.
Näheres zum Film
Anschließend Diskussion mit Martin Gerner (Filmemacher & freier Afghanistan-Korrespondent u.a. für die taz)
Moderation: Sven Hansen, taz-Auslandsredaktion
Termin: Freitag, 20. Januar 2012, 19 Uhr
Ort: tazcafé, Rudi-Dutschke Str . 23, 10969 Berlin
Eintritt frei.
Eine Veranstaltung von taz.die tageszeitung und journalists.network.
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Afghanistan
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Von: urmila am 05. November 2011 keine Kommentare
In der indischen "Wer wird Millionär"-Sendung hat Sushil Kumar den Jackpot geknackt. Die Nachricht hat mich auf vielen Wegen erreicht (verschiedene Medien und Facebook). Wie viele andere auch berichtet BBC World Service über den wirklich geworden 'Slumdog Millionaire' (und verklärt damit diesen Film weiter). Dabei kann sich BBC auch noch in Kumars Ruhm sonnen, da dieser erklärt haben soll, sich das Wissen unter anderem durch BBC-Hindi-Radio angeeignet zu haben.
Die taz berichtet heute auch davon, allerdings mit einem ganz anderen Tenor: "Land begrenzter Möglichkeiten" ist der Artikel von Georg Blume betitelt. Wie schon in früheren Artikeln (siehe zum Beispiel meine Beiträge Privilegierte Perspektive sowie Sie denkt sich nichts dabei ) ist Blume vor allem damit beschäftigt, Probleme in Indien aufzudecken:
Dass man sich aus der Unterschicht heraus das große Glück selbst erarbeiten kann - so einfach geht das in Indien nicht. Zwischen dem Lehrer Kumar und seinem Glück stehen die Familie, die teilhaben will, die Politik, die seinen Fall nun schonungslos ausbeuten wird, und die Götter, denen sich Kumar stärker verpflichtet fühlt als seinem persönlichen Glück.
Schönfärberei von Indien finde ich auch furchtbar. Ich finde es durchaus richtig, verschiedene Aspekte dieser Geschichte zu beleuchten. Aber während die Jubel-Artikel zu rosarot sein mögen, ist auch Blumes Artikel viel zu einseitig (und zwar so, wie auch seine anderen Artikel vorher).
Dass Gewinner_innen von hohen Beträgen erstmal untertauchen müssen, wenn sie öffentlich werden, ist zudem sicher nicht nur ein Problem in Indien. Lottogewinner_innen bleiben in Deutschland auch anonym, damit sie nicht überrannt werden.
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Von: urmila am 05. November 2011 keine Kommentare
Hani Yousuf, die ein halbes Jahr bei der Welt als Fellow gearbeitet hat, hat auf Newsline den Artikel How Germany covers Pakistan über die deutsche Berichterstattung über Pakistan veröffentlicht.
Im Artikel erwähnt sie einen ihren Welt-Artikel Wo sind denn hier die Frauen , der zu viel Gegenwehr geführt hat.
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Von: urmila am 28. September 2011 1 Kommentar
Kategorie: Nachrichten Archiv
Die taz berichtet über die Verhandlungen zwischen der EU und Indien über ein Freihandelsabkommen und den damit verbunden Gefahren für den informellen Sektor in Indien und für bezahlbare Generika.
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Von: Savifa am 18. August 2011 keine Kommentare
Rabindranath Tagore ist im Westen als Universalgenie bekannt: er ist Autor von Kurzgeschichten, Romanen, Dramen und Poesie, Komponist, Essayist, Philosoph, Lehrer und sozialer Reformer. Er reiste ausgiebig, trat in Kontakt mit bedeutenden Vertretern verschiedener Kulturen, galt als charismatische Persönlichkeit und erhielt 1913 als erster Poet Asiens den Nobelpreis für Literatur. Tagore ist jedoch auch ein bedeutender Maler: Er zählt zu den Wegbereitern der Indischen Moderne und wurde im Westen mehrfach ausgestellt.
2011 ist Tagores 150. Geburtstagsjubiläum. Dieses nimmt das indischen Ministerium für Kultur zum Anlass, seine Malerei auf Weltreise zu schicken. In Zusammenarbeit mit der National Gallery of Modern Art, Neu Delhi und dem Kala Bhavan Museum der Visva-Bharati Universität, Shantiniketan, präsentiert das Museum für Asiatische Kunst als erste Station eine große Ausstellung im Rahmen eines umfangreichen kuratorischen Konzepts: Von September 2011 an wird ein Oeuvre von 208 Kunstwerken in verschiedenen Städten zu sehen sein - 98 davon in Berlin. Jeder Ausstellungsort hat dabei seine eigene Verbindung mit Tagore.
Damals wie heute zeugen seine Bilder von individueller Sensibilität für Form und Farbe und eröffnen gleichzeitig einen Blick auf die Verbindung von indischer Moderne und europäischem Expressionismus.
In Zusammenarbeit mit der Indischen Botschaft organisiert das Museum für Asiatische Kunst ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Lesungen, Theateraufführungen, Filmen und thematischen Führungen. Ein die Ausstellung begleitender Katalog, der alle 208 Werk abbildet, bietet zusätzliche Perspektiven auf Persönlichkeit und Kreativität des Künstlers.
2. September - 30. Oktober 2011 im Museum für Asiatische Kunst, Berlin
Eröffnung: 1. September, 2011, 18 Uhr
Pressekonferenz und Preview: 1. September, 2011, 11 Uhr
Mehr unter: [http://www.smb.museum/smb/kalender/details.php?objID=31839&datum=02.09.2011+00:00]
Museum für Asiatische Kunst
Takustraße 40
14195 Berlin
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Rabindranath Tagore
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Von: Savifa am 25. Juli 2011 keine Kommentare
Seit dem Start von Savifa 2005 gehört eine Übersicht zu elektronischen Zeitschriften mit einem regionalen oder inhaltlichen Bezug zu Südasien zum festen Bestand der Angebote der virtuellen Fachbibliothek. Da der direkte elektronische Zugriff auf Zeitschrifteninhalte eine große Erleichterung beim wissenschaftlichen Arbeiten ist, wurde die Savifa-Übersicht für E-Journals bisher stark genutzt.
Bei der nun neu eingeführten eingliedrigen Systematik werden die mittlerweile 541 enthaltenen elektronischen Zeitschriften nicht einfach alphabetisch aufgelistet, sondern sind Fachgebieten zugeordnet, die die Themen- und Fächerschwerpunkte der Südasienwissenschaften widerspiegeln. Dies ermöglicht ein gezieltes fachliches Browsen, um schneller zu den entsprechenden Titeln zu gelangen. Innerhalb der einzelnen Themengebiete sind die Zeitschriften wie bisher auch alphabetisch sortiert.
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Wir freuen uns über neue Autorinnen und Autoren. Beschäftigen Sie sich mit Südasien oder sind Sie vielleicht gerade vor Ort und möchten von Ihren Eindrücken berichten? Schreiben Sie uns einfach eine kurze E-Mail und erzählen Sie ein wenig von sich und den Themen, über die Sie schreiben wollen.
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