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Terroristenjagd statt Flutopferhilfe

Von: urmila am 22. August 2010 1 Kommentar

Kategorie: Meinung Archiv

Die taz berichtet, dass die pakistanische Regierung unterbinden will, dass verbotene Stiftungen Hilfe leisten.

"Wir werden die Mitglieder von verbotenen Organisationen festnehmen, die Spenden einsammeln und werden sie unter dem Anti-Terror-Gesetz vor Gericht stellen", sagte Malik. "Wir dürfen nicht erlauben, dass Terroristen von dieser Katastrophe profitieren", sagte auch Pakistans Außenminister bei einer Sitzung der UN-Vollversammlung . 

Ob das eine gute Terrorprävention ist, wenn die staatlichen Mittel fürTerroristenjagd genutzt werden und tatkräftig helfenden Organisationen das Helfen untersagt wird? Der Ansatz müsste doch sein, mehr zu helfen als die verbotenenen Organisationen.

 

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Pakistan Terror Flucht .

Bestattung oder Einäscherung

Von: urmila am 11. August 2010 keine Kommentare

Kategorie: Meinung Archiv

Die taz berlin hat darüber berichtet, dass in Zukunft Muslime in Berlin ohne Sarg bestattet werden können. Der Artikel geht darauf ein, dass andere Religionsgruppen ihre spezifischen Zeremonien nicht ausführen dürften. Zu Hindus schreibt die taz:

"Das ist auch der Grund, warum das Bestattungsgesetz lediglich für eine einzige religiöse Gemeinschaft geändert wird und nicht die Wünsche anderer Zuwanderer berücksichtigt. Etwa die der Hindus: Ihre Totenzeremonie schreibe ebenfalls ein Leichentuch vor, erläutert Somashekar Reddy von der Indischen Solidaritätsaktion. So würde die Gesetzesänderung ihren Wünschen eigentlich entgegenkommen, wäre das Leichentuch nicht an die zwei muslimischen Friedhöfe in der Stadt gebunden. Dort bestatten Hindus die Toten nicht."

Ich dachte bisher immer, dass für Hindus Einäscherung die Standard-Zeremonie ist. Wie weit ist Bestattung unter Hindus verbreitet?

 

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Indien Deutschland Tod .

Inder/innen lassen sich von Brit/innen nicht beindrucken

Von: urmila am 30. Juli 2010 keine Kommentare

Kategorie: Hinweise Archiv

In der taz berichtet Sven Hansen, dass der britische Premier mit einer hochkarätigen Delegation versucht, um gute Beziehungen zu Indien wirbt. Und dabei auf wenig Gegenliebe stösst.

 

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Indien Großbritannien .

Queer-Pride Keralam 2010

Von: urmila am 27. Juni 2010 keine Kommentare

Kategorie: Hinweise Archiv

Keralam is celebrating its first Queer Pride at Thrissur on July 2nd. Queer Pride is celebrated around the world by lesbian, gay, bisexual, transgender people and their supporters. Queer Pride is a celebration. It is about loving who we are, whether lesbian, gay, bisexual, transgender, hijra or straight and affirming every-one's right to be respected.

July 2nd of 2009 is the day when the Delhi High court decriminalized homosexuality by rereading section 377 of Indian Penal code. We celebrate pride on this day as we see the judgment as a historical moment in the lives
of queer people.

More information at Queerpride keralam .

 

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Indien Kerala Queer .

Gekürzter My Name is Khan

Von: urmila am 09. Juni 2010 keine Kommentare

Kategorie: Hinweise Archiv

Die taz berichtet, dass "My Name is Khan" in deutsche Kinos nur in einer gekürzten und entpolitisierten Fassung zu sehen ist:

Etwas befremdlich ist es nun schon, dass ausgerechnet dieser so abweichungsfreudige Film für den deutschen Markt im Wesentlichen auf seine Liebesgeschichte und damit das westliche Vorurteil, das man von Bollywood hat, zurechtgestutzt wird. Die in der Langfassung von politischem Irrwitz wie heftigem Gefühlswechselbad geprägte zweite Hälfte des Films holpert nämlich sehr hopplahopp nun zurück Richtung Liebesglück.

 

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Bollywood Deutschland .

Vortragsankündigung: CALL CENTRES AND THE TRANSFORMATION OF GENDER AND WORK RELATIONSHIPS IN BANGALORE

Von: urmila am 04. Juni 2010 keine Kommentare

Kategorie: Hinweise Archiv

Thursday, 17th June 2010, 19.00 hours

Humboldt Universität, Dorotheenstr. 24, Room 1.308

"MY NAME IS MICHELLE, HOW MAY I HELP YOU": CALL CENTRES AND THE TRANSFORMATION OF GENDER AND WORK RELATIONSHIPS IN BANGALORE

Devleena Ghosh University of Technology Sydney and Guest Professor at the Freie Universität Berlin

Abstract: The Indian Ocean has always been a model of transnational cultural commerce. I examine the phenomenon of call centres in India to explore the ways in which trade and culture involve translation and negotiation of meanings, and the forging of new modes of living and being across in between spaces. I investigate the way in which technology transforms ideas of time and space and ask, is this new work culturally empowering or exploitative? Is this an example of the 'Empire fighting back' that is a positive side of globalization? Or are the workers 'cyber-coolies', victims of corporate colonialism and homogenisation of identity; both connected and disconnected from the local and the global by the fibre-optic cables that traverse the sea.

Devleena Ghosh is an academic at the University of Technology Sydney and the Director of its Indian Ocean and South Asia Research Network (IOSARN). She is the author of Colonialism and Modernity (2007, UNSW Press, with Paul Gillen), editor of The Cultures of Trade: Indian Ocean Exchanges (2007, Cambridge Scholars Publishing, with Stephen Muecke) and Water, Sovereignty and Border in Asia and Oceania (2008, Routhledge, with Goodall & Donald) and Women in Asia: Shadowlines (2010, Cambridge Scholars Publishing). She is currently working on a manuscript on informal travel between the British colonies of India and Australia in the 19th and early 20th century.

Organised by Isabell Lorey and Urmila Goel, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien, Humboldt Universität Berlin

 

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Vortrag Arbeit Gender Indien .

Privilegierte Perspektive

Von: urmila am 21. April 2010 2 Kommentare

Kategorie: Meinung Archiv

In der taz hat Georg Blume einen Artikel zum Rücktritt von Shashi Tharoor geschrieben. Dabei erscheint Tharror als ein sehr privilegierter Inder, der sich wenig Gedanken über sein Privilegien macht:

"Für die eigene politische Identität ist es wichtiger, einer unteren Kaste, einem Stamm oder einer sektiererischen muslimischen Gruppe anzugehören, als Inder zu sein", schrieb Tharoor in seiner Nehru-Biografie aus dem Jahr 2003."

So etwas kann nur jemand schreiben, dessen Status als Inder_in nicht aufgrund von Kaste, 'Stamm' oder Religion in Frage gestellt wird.

Auch Blume profiliert sich in dem Artikel wieder mit pauschalen (abwertenden) Aussagen: "Rindvieh ist in Indien heilig."

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Indien Privilegien Medien .

"Sie denkt sich nichts dabei"

Von: urmila am 20. Dezember 2009 1 Kommentar

Kategorie: Meinung Archiv

Georg Blume schreibt jetzt regelmäßig in der taz über Indien. Und mein Unbehagen nimmt dabei weiter zu:

Vor kurzem veröffentlichte er einen Artikel über den Klimawandel . Als Aufhänger für den Artikel nimmt er Nisa Singh, eine Bäuerin in Haryana. Und ihr schreibt er alle rassifizierten Gender-Stereotype zu, die er finden kann: sie ist still, schön, scheu, lacht, unwissend, Analphabetin, denkt sich nichts, etc. Die Männer hingegen trinken Tee, quatschen und arbeiten nicht. Sie sind nicht so unwissend wie die Frauen, aber auch nicht so wissend wie 'wir': "Mewa Singh erfasst die Gründe nicht im Einzelnen. Er weiß nicht, was die Wissenschaft ausgerechnet hat"

 

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Indien Klimawandel Gender Postkolonial .

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